Opa`s Kreidler,

 

 Gekauft wurde sie 1974 im Hause Reimers in Bremerhaven.

 

Bis Ende der ´70er Jahre brachte sie "Opa Schiffdorf" sicher, pünktlich und schnell zur Arbeit und wieder zurück. Danach wurde es etwas ruhiger, bis sie letztlich vollständig zum Stillstand auf dem Dachboden kam. Diese Ruhe dauerte bis Anfang der ´90er Jahre. Da machte ich den Führerschein und fuhr Kilometer um Kilometer durchs Land. Auch mich brachte sie immer sicher an meine Ziele, bis ich sie dann Mitte der ´90er Jahre auch wieder aufs Abstellgleis stellte. Bis 2016 stand sie dort, immer abgedeckt und geschützt.

 

Beim Aufräumen der Garage hab ich sie dann mal versucht zu starten, - sie lief.-

 

 Mein erster Gedanke - sie muss leben - und das war dann der Start einer umfangreichen Restauration. Erstmal zerlegen, auch wenn sie nicht wirklich schlecht da stand. Alles in Augenschein nehmen, saubermachen und für die Aufarbeitung vorbereiten.

 

Der Motor, generalüberholt, Glasperlen gestrahlt, die Elektrik, komplett erneuert, der Antrieb, komplett erneuert, Tank gereinigt.

 

Einige Teile mussten ersetzt werden, da sie entweder zu verschlissen waren oder sie einfach nicht mehr zu retten waren und optisch nicht mehr ins Bild passten.

 

 Nach und nach war alles gereinigt, entrostet, neu lackiert und aufgearbeitet. Es ging wieder ans zusammen bauen. Mit jeder Schraube, jedem Teil wuchs die Vorfreude auf die erste Probefahrt. Alles Funktionierte, und.........- sie lebt -

 

 Nun bringt sie mich wieder bei gutem Wetter zu Oldtimertreffen im Umland oder auch zu Ausfahrten mit gleichgesinnten von den Oldtimerfreunden aus Flögeln.

 

 

Ein Gastgeschenk

 

 

 

Alles begann mit der Partnerschaft der Freiwilligen Feuerwehr Schiffdorf und der Freiwilligen Feuerwehr Niederlehme. ( Brandenburg, Königswursterhausen ) 1991.

 

Dort zu Besuch, war ich hin- und weg von dieser Simson Schwalbe, die meine Gastgeber damals fuhren.

 

Im Jahr darauf kam Besuch, mit im Gepäck, die Schwalbe, Baujahr 1984. Kurzer Hand wurde sie "notdürftig" hergerichtet um sie zu fahren. Bis 1995, dann ging es  für sie in die Ecke. Eingestaubt, dreckig, manchmal stand sie auch im Weg.

 

 

 

Im Jahr 2017, nach dem ich die Kreidler von Opa 2016 schon restaurierte, hab ich sie hervorgeholt, um zu sehen was sich daraus noch machen lässt. Alles zerlegen bis zur letzten Schraube, reinigen und zur weiteren Aufarbeitung vorbereiten. Lackieren, polieren, alles wieder zusammenbauen. Und auch da wuchs mit jeder Schraube die Vorfreude aufs Fahren.

 

Auch die Schwalbe bringt mich jetzt wieder sicher zu Oldtimertreffen oder zu Ausfahrten von den Oldtimerfreunden aus Flögeln.

 

 

Ein Scheunenfund

 

 

 

Die Sucht hat mich gepackt. Nach der Kreidler und der Schwalbe, nun noch eine Kreidler. Diesmal eine Florett LF-F aus dem Jahr 1977.

 

Eigendlich sollte ich sie mir nur ansehen, da sie nicht läuft.  Aber ich hab mich gleich in sie verliebt. Gar nicht groß angefangen nach dem Fehler zu suchen, begann ich gleich mit dem Kaufbegehren. Sie kam in meine Sammlung. Auch wieder alles zerlegen, reinigen, aufarbeiten. Zusammenbauen und wieder die Vorfreude auf die erste Probefahrt. Dieses mal wollte ich aber was besonderes.

 

Ich baute sie, frevelhaft, auf eine RMC um.